Ja, Werbung kann recht lästig sein.
Ob das gestern Nachmittg Werbung war, wage ich mal zu bezweifeln.
Es gibt auch sogenannte Meinungsforschungsinstitute. Die rufen allerdings gerne mal am Wochenende oder in den Abendstunden an. Ist sogar verständlich, denn werktags ist die Erreichbarkeit der gewünschten Person nicht immer gewährleistet.
Allerdings reicht es bei solchen Anrufen meist zu sagen, das man sich nicht äußern möchte und noch einen schönen Tag wünscht.
Über rechtliche Hintergründe gegen Werbung solltest Du Dir diese Seite einmal durchlesen.
Dort steht auch Interessantes zu den Robinsonlisten (es gibt derzeit 3)
http://www.bfdi.bund.de/cln_030/nn_5314 ... __nnn=true
Weiterhin kannst Du Dich hier:
http://www.robinsonlisten.de/
direkt über die Listen informieren und wohl auch Anträge drucken.
Die meisten Firmen halten sich an die Listen, aber es gibt Ausnahmen.
Oft verschuldet man die sogar selbst. Denn wer liest schon jedes Kleingedruckte. So kann man z.B. bei einem Gewinnspiel der seriösen Firma x teilnehmen. Das dort unten im Kleinstgedruckten dann eine Einverständnisserklärung steht, dass die Firma x seinen Geschäftspartnern die Adressdaten weitergeben darf, und diese Geschäftspartner dann gar nicht mehr so seriös sind, wird leicht übersehen.
Meine Erfahrung mit Werbetelefonen:
Ich nutze ein Telefon mit der Möglichkeit der Rufnummenanzeige und eines Anrufbeantworters.
Klingelt das Telefon und im Display steht "Unbekannt" , und das machen 99% aller Werber, gehe ich nicht dran. Die haben aber keine Lust sich mit einem AB zu unterhalten.
Sollte es aber mal ein Bekannter sein, so wird er schon seine Telefonnummer aufsprechen und um einen Rückruf bitten. Wenn nicht, kann es soooo wichtig nicht gewesen sein.
Meine Schwägerin will partou Ihre Rufnummer nicht übermitteln, aber auch keine Sprüche auf den AB sprechen. Ihr Pech. Jetzt muß sie entweder persönlich vorbei schauen, oder sie spricht notgedrungen auf den AB. Reine Erziehungssache.
Manchmal erwischt mich aber so ein Werbeanrufer in der Küche. Dort hat das Telefon keine Rufnummernanzeige.
Dann bleibe ich höflich und unterbreche den Anrufer folgendermassen:
"Einen Moment bitte. Ich hole mir nur Papier und Bleistift."
Dann bitte ich den Anrufer langsam und deutlich seinen Namen zu buchstabieren. Weiterhin bitte ich ihn die Uhrzeit und das Datum zu bestätigen. Meist hat bis dahin derjenige schon aufgelegt. Wenn nicht muß mir der Anrufer noch die Firma nennen, in dessen Auftrag er anruft. Es sind nämlich in den meisten Fällen gar nicht die Werbefirmen selbst, sondern nur Call-Center.
Diese Methode ist zwar etwas nervig, bringt aber einen großen Vorteil. Stellt sich zum Beispiel heraus, dass die Telefonfirma (z.B. Tele 2) ständig der Auftraggeber ist, hat man im Rechtsfall wenigstens Beweismittel.
Ein einfach in die Gabel geworfener Hörer nutzt unter Umständen nicht viel. Außerdem kann man mit diesen gesammelten Werken nötigenfalls selst Anzeige erstatten.
Manch einer meint, dass man ja bei einem 3 Sekunden Gespräch kaum etwas bestellen kann. Aber Vorsicht! Wie beweist Du, dass es nur 3 Sekunden waren. Letztlich löscht die Telekom nach 80 Tagen die Einzelverbindungsdatensätze. Und ein Prozess kann schon wesentlich länger dauern.
werbefreie Grüße,
franz